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Rückschau - Einmal Derby und zurück!

Die Corona-Pandemie steckt im Status Quo fest, folglich müsst auch ihr ein weiteres Mal mit einer Rückschau, statt eines frischen Fanberichts leben. Wir greifen diese Woche nochmal das Stichwort Konstanz auf und präsentieren eine Erinnerung an das Derby gegen Schw*nningen. Unter dem Motto "Panther Hunter" gelang auf den Tribünen der Schänzlehalle ein überzeugender Sieg, den die Baskets auf dem Parkett leider nicht vergolden konnten. Eine erinnerungswürdige Tour war es trotzdem!

 

Einmal Derby und zurück!

 

 

Die Basketballfanszene Dresden und das Inferno Konstanz verbindet seit einiger Weile eine enge Freundschaft. Getrennt werden wir allerdings durch die knapp elfstündige Bahnfahrt von Sachsen bis in den tiefsten Südwesten. Doch wenn wir von solchen Freunden eine Einladung zum wichtigsten Spiel der gesamten Saison erhält, ist das so als würde „The Godfather“ Marlon Brando uns ein Angebot machen. Wir konnten einfach nicht ablehnen!

 

Mit „Aber scheiß drauf, Konstanz ist nur einmal im Jahr!“ war schon bei Tagesanbruch ein passendes Motto für die bevorstehende Monstertour gefunden. Nach überraschend kurzweiligen fünf Zugetappen erreichten wir schließlich am frühen Abend unser Ziel am Bodensee. Spätestens mit der Ankunft in der Halle erfasste uns das Derbyfieber, welches unsere Gastgeber bereits seit Tagen, wenn nicht gar Wochen versprühten. Das Duell mit Schw*nningen hat bei den Anhängern der Baskets Konstanz einen hohen Stellenwert. Trotz ähnlicher Ausgangsbedingungen wie der geographischen Nähe, regionaler Rivalität und einer (trommelzentrierten) aktiven Anhängerschaft ist unser vermeintliches Sachsenderby mit Leipzig kein Vergleich mit diesem Match. Selbst Kinder konnten uns genau benennen, warum die Schw*nninger einfach doof sind.

 

Auf diese Weise entsprechend aufgeklärt, streiften wir gern die vom Inferno Konstanz eigens angefertigten Derbyshirts über und schlossen uns somit dem beachtlichen Haufen von „Pantherhuntern“ im Fanblock an. In der Wechselwirkung mit der guten Akkustik der Schänzlehalle sorgten die 40 Kehlen dann auch für einen wahren Ohrenschmaus, wenn sie mal wirklich alle loslegten. Für Dresdner (Basketball-)Verhältnisse waren diese Masse und Ausdauer, durch welche quasi ohne Unterbrechung von Solotrommeleinlagen supportet wurde ein sensationelles Erlebnis. Okay, für unseren Geschmack hätten ein paar mehr melodische Lieder sicher für noch mehr Feuer im Block gesorgt, aber sei‘s drum. Die Identifikation in unseren Reihen mit der aufgeheizten Stimmung war ohnehin sehr hoch. Selbst bei der Aussprache („Konschtanz“) zeigten sich schnell Assimilationsphänomene. Auch die Spieler waren ganz offensichtlich heiß auf das Match. Leider zeigten die Konstanzer Jungs unter anderem Nerven an der Freiwurflinie und gaben den packenden Basketballkrimi letztendlich aus der Hand.

 

Nach der Partie begab sich der kleine aber feine Mob dann geschlossen in die WG einiger Infernomitglieder. An dieser Stelle sei ihnen noch einmal Dank für die große Gastfreundschaft ausgesprochen! Selbst zu später Stunde noch um kulturellen Austausch bemüht, lernten wir dort, dass die Dresdner Art zu feiern im Ländle unter Fastnachtsatmosphäre rangiert. Zum krönenden Abschluss kamen wir in den Genuss einer legendären Stadtführung, die alle Beteiligten so schnell nicht vergessen werden. Nach drei Stunden Schlaf klingelte dann bereits der Wecker. Erschöpft aber glücklich traten wir den Heimweg an. Angesichts der zehnstündigen Rückreise waren wir insgeheim dann aber doch froh, dass das Inferno mit dem Gegenbesuch in Dresden an der Reihe ist.

 

ifm Baskets Konstanz – wiha Panthers Schw*nningen (75:77)
10. Spieltag, 1. Regionalliga Südwest
Zuschauer: ca. 500 – davon 8 Dresdner
Gäste: ca. 60

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