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Zahlreiche Geschenke und am Ende doch die Rute

 

Letzter Spieltag vor Weihnachten und wir waren fest entschlossen die Titans mit einer Spitzenleistung in Sachen Support in die Feiertage zu verabschieden. Traditionell ergriffen wir außerdem die Chance, um kurz vor Heiligabend noch einmal für die ganze Titansfamilie aktiv zu werden. Was wir uns dafür wohl ausgedacht haben?

 

Lange Vorbereitung und Hau-Ruck-Aktion

 

Bereits in der Sommerpause begannen bei uns die Überlegungen für die Ausgestaltung des Weihnachtsspieltages. Bald wurde bekannt, dass unmittelbar vor dem Spiel auch die Weihnachtsfeier des Dresden Titans e. V. in der Margon-Arena stattfinden würde. Dies bot uns die Möglichkeit, mit einer Fahnenmalaktion vor allem den jüngsten Mitgliedern der Titansfamilie eine Freude zu bereiten.

 

Regelmäßige Leser erinnern sich vielleicht: schon zum Sommerfest des Stammvereins veranstalteten wir eine entsprechende Aktion und mussten nach kurzer Zeit einige Interessenten vertrösten, da die Fahnenvorräte zügig ausgeschöpft waren. Deshalb verdoppelten wir die Ressourcen im Vergleich zum Sommer kurzerhand und konnten diesmal auch jedem kleinen Picasso eine Fahne zum Bemalen aushändigen.

 

Schwerpunkt unserer Aktivitäten war aber natürlich die Choreo zum Spielereinlauf. Musste für die Vorbereitung größerer Aktionen dabei zuletzt aufgrund deren Abmessungen noch ein sehr zugiger Dachboden herhalten, quartierte man sich diesmal regelrecht luxuriös im beheizten Wohnzimmer eines Vereinsmitglieds ein und konfektionierte in Handarbeit gute 500 Ponchos. Henry Ford wäre über die dabei gebildeten Arbeitskette sicherlich stolz gewesen. Dank großen Personaleinsatzes konnten wir das gesteckte Ziel innerhalb nur einer achtstündigen Schicht erreichen. Auch das war bei zurückliegenden Projekten schon anders gewesen.

 

Spieltag – Und Action!

 

In der Margon-Arena wurden zweieinhalb Stunden vor Spielbeginn die letzten Handgriffe in Angriff genommen. Spruchbänder vorbereiten, Ponchoverteilung regeln und Bilddokumentation organisieren hieß es da. Und auch unser Fanblock wurde für das Adventsduell präpariert. Alle Aktiven im Block erhielten eine blaue Weihnachtsmütze, die für ein noch einheitlicheres Bild sorgte. Auch die Hallenmoderation versorgten wir mit entsprechenden Kopfbedeckungen in den Vereinsfarben.

 

Insgesamt zahlte sich der Aufwand von 60 Arbeitsstunden und 350 Euro für die Weihnachtsaktion absolut aus. Bei einer Mitmachquote von geschätzten 98% wurde auf der Haupttribüne wortwörtlich eine blaue Wand aufgebaut. Dabei fiel auch auf, dass das Publikum geschlossen hinter unserer Aktion stand und unseren Aufwand mit einem vorzeigbaren Gesamtbild quittierte.

 

Auf den Rängen nichts Neues

 

Um noch ein Wort zum Geschehen auf den Tribünen zu verlieren: effektiv war alles wie immer, wenn es gegen die Sixers geht. Auf unserer Seite ein motivierter Haufen, der die Haupttribüne erfolgreich abholen und für gute Stimmung sorgen konnte. Ein bisschen mehr Würze ist bei einem Ostduell dann eben doch drin, auch wenn wir ob der (noch) fehlenden Historie der Rivalität ungern von einem richtigen Derby sprechen.

 

Beim Gegner quantitativ eine wirklich respektable Busladung, aber qualitativ sind und bleiben die Crazy Sixers Fans ein lärmender Trommelclub und auch der ultimative Nervtöter war wieder am Start: die Pumptröte. Kann man gut finden, wir meinen sowas sollte maximal bei Freiwürfen des Gegners benutzt werden.

 

So bleibt dann auch nur noch zu sagen, dass wir mit dem Jahresausklang halbwegs zufrieden sind. Es wurden keine Bäume ausgerissen, dennoch war der Support gut. Zumindest solange, bis deutlich wurde, dass die Mannschaft einmal mehr ihr zweifellos vorhandenes Potential nicht abrufen konnte. Ab diesem Zeitpunkt konnten die Wenigsten ihre Enttäuschung verbergen und einige werden sich den Jungs zu Weihnachten vor allem eines gewünscht haben: Konstanz! So zitieren wir, in der Hoffnung auf Besserung im Jahr 2019, wie schon zur Choreo noch einmal Kool Savas: Es ist Zeit, dass sich einiges ändert hier. Alle zusammen und all 4 one!

 

Dresden Titans – BSW Sixers (70:80)

14. Spieltag, 2. Bundesliga ProB

Zuschauer: 1.352

Gäste: ca. 45

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