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Rückschau - Ja! Nein!? Doch! Oh! Yeah!

Anhaltende Geisterspiele bedeuten ein Anhalten unserer Rückschau-Serie. Diesmal blicken wir fünf Jahre zurück in den Frühling 2016, als die Rostock Seawolves zum zweiten Spiel des Playoff-Achtelfinales in der Margon Arena gastierten. Wir begleiteten dieses Spiel natürlich mit einer standesgemäßen Choreo, die ihr euch als Video zu Gemüte führen könnt. Für alle Chronisten: Der Forza Blue e. V. war zu diesem Zeitpunkt noch nicht gegründet, es wurde noch als Basketball Fanszene Dresden supportet.

 

Ja! Nein!? Doch! Oh! Yeah!

 

Es gibt Spieltage, die nimmst du im Vorbeigehen mit. Und es gibt Spieltage wie diesen! Sieg oder Saisonende hieß es nach der Auftaktniederlage gegen Rostock. Zudem war mal wieder Choreozeit angesagt. Diese beiden Elemente sind schon für sich genommen perfekte Zutaten für ein hochattraktives Sportspektakel, auf das wir uns weit vorher freuen. Und so liefen wir an diesem besonderen Spieltag förmlich über vor Motivation. Doch wie sich zeigte, ist die auch keine Erfolgsgarantie.

 

Wir glauben an das Unfassbare

 

Ein erstes nervöses Kribbeln jagte durch unsere Glieder, als wir die drei Blockfahnen der diesjährigen Play-Off-Choreografie zum Probedurchlauf auf der Haupttribüne ausbreiteten. Trotz wochenlanger Planung hatten wir nur wenige Stunden zuvor ihren Ablauf nochmals geändert. Die Anspannung stieg mit jeder Minute. Pünktlich zum Einlaufen der Mannschaft ging es los. Unter dem Titel der bekannten Serie „X-Faktor: Das Unfassbare“ präsentierten wir drei Blockfahnen mit einem stilisierten Meisterschaftspokal und dem Vereinslogo unter den verschmitzten Augen von Kultmoderator Jonathan Frakes. Ein dickes Fragezeichen verdeutlichte, dass wir das M-Wort keinesfalls als Anspruchshaltung von uns an die Mannschaft benutzten. Vielmehr wollten wir verdeutlichen, dass wir unseren Jungs noch so einiges zutrauen und an das Potential von Team und Trainer glauben. Was könnte es auch schöneres geben in der Jubiläumssaison? Nicht zufällig hatten wir mit dem X den Stil unseres 10-Jahres-Logos angedeutet.

 

Und dann gings schief

 

Bis kurz vor Schluss klappte auch alles perfekt. Doch ausgerechnet in der Endphase ging dann alles schief. Nachdem die Jungs eingelaufen waren, sollte die charakteristische Titelmelodie der Mysteryserie die Aussage der Motive unterstreichen. Dazu hätten die Blockfahnen noch ein Weile länger oben bleiben sollen. Abschließend hätten goldene und blaue Konfettikanonen die muntere Wolfsjagd eingeleitet. – Soweit der Plan. Doch in einer Kettenreaktion gaben ein, zwei Leute das untere Ende der großen Fahne in der Mitte hinter sich. In Folge dessen schlossen sich diesem Beispiel immer mehr Zuschauer an. In der Konsequenz kam dies einem Abbruch der Aktion gleich. Hastig schossen wir noch das Konfetti hinterher. Schade.

Wir ließen uns von diesem vergurgten Abgang nicht runterziehen. Zum einen waren die Hauptaussage und das Motiv trotzdem gut zur Geltung gekommen. Zum anderen gab es ja auch noch eine außerordentliche Motivationsquelle in sportlicher Hinsicht. Schließlich musste ein Sieg gegen Rostock her und zwar dringend!

 

Schon vor dem Sieg in Ekstase

 

Dieser Situation entsprechend emotional und leidenschaftlich sah auch unser Support aus. Die gute Leistung unserer Jungs auf dem Feld sorgte für ein optimales Wechselspiel. So steigerten wir uns phasenweise in geradezu ekstatische Gesangseinlagen. Trotz unzähliger Trommeln kamen selbst die zahlreichen Gästefans nicht dagegen an. Da half auch nicht die Unterstützung ihrer Leipziger Freunde, mit denen wir uns vor dem Spiel wie immer kurz unterhielten.

Unterm Strich stehen ein famoser Sieg und eine zufriedene BFD. Und doch bleibt dieses gute Gefühl nur eine Momentaufnahme in der hoffentlich noch lange andauernden Play-Off-Serie. Denn das Unfassbare ist möglich. Wir glauben daran.

 

Dresden Titans – Rostock Seawolves (95:84)
2. Bundesliga Pro B, Play Offs, Achtelfinale, Spiel 2
Zuschauer: 2.496
Gäste: ca. 80


Video: Maria Oschmann

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