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Warum Nachsitzen ein pädagogisch wertvolles Mittel ist

Erstes Heimspiel im neuen Kalenderjahr. Gelungene Choreo, Gästefans zum Aufregen und eine sportliche Achterbahnfahrt, die den Maßstab für den Rest des Jahrhunderts gesetzt haben dürfte – Fanherz, was willst du mehr? Sogar ein Haar lässt sich in der würzigen Bouillon finden. Viel Stoff also, für den ersten Fanbericht Anno 2020!


Chronologie der Ereignisse

 

Fangen wir der Reihe nach ganz von vorn an. Traditionell versuchen wir in der Weihnachtszeit, ein optisches Ausrufezeichen in Form einer Choreo zu setzen. Mit Blick auf den Spielplan wurde aber allen schnell klar, dass zum ersten Heimspiel nach dem Jahreswechsel mehr Pfeffer drin wäre, da sich die unbeliebten Sandersdorfer die Ehre geben würden. Ergo wurden am ersten Januarwochenende die Ärmel hochgekrempelt und in geselliger Runde schätzungsweise 50 Arbeitsstunden investiert.


Im Ergebnis gab es auf sechs Folienbahnen ein großes „TITANS“ zu lesen, wobei zwischen den symmetrisch auf der Haupttribüne angeordneten Blockfahnen noch handgefertigte Fähnchen aus Metallicfolie zum Einsatz kamen. Klappte im Großen und Ganzen ordentlich, wenngleich der Einsatz der Fähnchen bei einigen Besuchern recht zaghaft war. Auch der mit dem Ende des Spielereinlaufes reflexartig einsetzende Abschluss der Choreo ist ausbaufähig. Hier müssen wir unsere Kommunikationswege und Anleitungen weiter optimieren.

 

Mundet die Himbeer-Vinaigrette zum Spargel-Tatar?

 

Vielleicht lag es aber auch an der grundsätzlichen Lethargie, die die Margon Arena an diesem Freitagabend zunächst erfasst zu haben schien. Mit dem Sprungball begann für uns ein intensiver Kampf um die Gunst eines operettengleichen Publikums, welches initial nur sehr wenig Lust auf den aktiven Support der eigenen Mannschaft mitgebracht hatte. Sportlich bot sich zunächst auch kaum Ansehnliches, keine Frage. Aber gerade dann muss das Bemühen um einen zündenden Funken
intensiviert werden. Hintern hoch für unsere Titans!


Glücklicherweise sollte sich die sofortige Möglichkeit zur Rehabilitation noch am gleichen Abend bieten. In einem Spiel für die Geschichtsbücher kämpften unsere Jungs sensationell! Zusammen mit Hallensprecher Gert Küchler und einem angepassten Stil bekamen wir die Stimmungs-Antonov bis zum Ende der regulären Spielzeit langsam in Schwung. In den Verlängerungen gabs dank Spannung und diverser Highlights dann brachiale Lautstärke und sowieso kein Halten mehr. Es geht doch, liebe Margon Arena. Warum denn nicht gleich so? Jetzt noch ein bisschen mehr Gesang und alle sind glücklich. 😉

 

Und sonst so?

 

Wir wurden also mal wieder daran erinnert, was in der heimischen Halle eigentlich alles möglich ist. Hilft ungemein, um die eigenen Ziele in Sachen Tifo nicht aus den Augen zu verlieren. Aber apropos erinnern: Bislang gab es noch gar kein Wort zum Gästeanhang. Die für einen Freitagabend respektablen knapp 20 Sandersdorfer wollen wir natürlich nicht unterschlagen, auch wenn „Im Westen nichts Neues“ selten so gut zutraf. Fünf Trommeln im Dauereinsatz, Pumphupen und seit neuestem auch Vuvuzelas. Lautstärke? Sicherlich. Stimmung? Fehlanzeige. Mit dem unmelodischen Dauerkrach werden wir nicht warm. Da schwelgen wir doch lieber noch ein bisschen in Erinnerung an die Ekstase der dritten Verlängerung und freuen uns über den ersten Sieg gegen die Sixers seit fast fünf Jahren!

Dresden Titans – BSW Sixers (101:97 n. 3x V.)
15. Spieltag, 2. Bundesliga ProB
Zuschauer: 1.389
Gäste: ca. 20

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