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Die Halle war da...

Schade Marmelade. „Da war mehr drin“, möchte man nach der Niederlage gegen die Itzehoe Eagles sagen und muss vor allem das sportliche Geschehen auf dem Parkett adressieren. In Sachen Support ließ sich das Dresdner Publikum jedenfalls nicht lumpen und offenbarte ungewohnte Qualitäten.

 

Goldener Oktober

 

Zum ungewohnten Samstagabend ging es also auf in das zweite Heimspiel der Saison. Verantwortlich dafür zeichnete sich das neue Konzept der Titans, denn die jungen Spieler um Lorenz Domrös, Marc Friederici und Co. sind sonntags in der NBBL im Einsatz. Wer auf vielen Hochzeiten tanzen möchte, der muss eben eine gewisse Flexibilität mitbringen. Zum Glück bestätigten sich die leisen Befürchtungen eines möglichen Zuschauerschwunds nicht. Den Faktor Kaiserwetter mit einbezogen, konnte man für die Zahl von 1.015 Zuschauern das Prädikat „gut“ vergeben. An einem durchschnittlich kalten Oktoberabend wäre es wahrscheinlich sogar voller als zum Heimauftakt gegen Stahnsdorf geworden.

 

Gleichförmigkeit statt Wellenbewegung

 

Viel entscheidender als die Frage nach der Quantität war in diesem Spiel aber die Frage nach der Qualität des Supports. Bei uns im Fanblock breitete sich bereits vor Spielbeginn eine wohlige Spannung aus. Alle waren heiß darauf unsere Jungs zum Sieg zu tragen. Offenbar ging es auch den Zuschauern auf der Haupttribüne so, denn vom ersten Trommelschlag an wurde konsequent und lautstark in die Klatschrhythmen und den ein oder anderen Gesang eingestimmt. Dabei spielte sicherlich auch eine Rolle, dass wir uns vorrangig auf altbekannte Klassiker fokussierten. Dennoch war die durchgehende Aktivität in der gesamten Halle kein Vergleich zu den sonst sehr vom Spielverlauf geprägten Ausreißern, in denen die Margon-Arena ihr Potential für gewöhnlich andeutet.

 

Leere Hände, aber voller Hoffnung

 

Erst als die drohende Niederlage in den letzten Spielminuten praktisch feststand, mussten Abstriche in Sachen Lautstärke und Mitmachquote hingenommen werden. Von diesem Vorwurf können wir uns selbst auch nicht freisprechen. Zu groß war die Enttäuschung über die unnötige Schlappe. Trotzdem gilt es mutig nach vorn zu blicken, denn Einsatz und Wille unserer Titanen stimmten jedenfalls. Sollten jetzt noch die fehlende Cleverness und ein bisschen Glück hinzukommen, dann besteht bereits zum nächsten Spiel gegen Iserlohn eine realistische Chance auf Wiedergutmachung. Und für uns auf den Rängen die Möglichkeit die aufsteigende Formkurve zu bestätigen.

 

Dresden Titans – Itzehoe Eagles (77:86)

04. Spieltag, 2. Bundesliga ProB

Zuschauer: 1.015

Gäste: keine

 

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